25. März 2013
Was macht Speiseröhren-Krebs so tückisch?
Der Antwort auf der Spur sind Wissenschaftler der Harvard Medical School. Ihnen gelang es in der bisher größten Genanalyse bei Speiseröhren-Krebs, den genetischen Code einer bestimmten Tumorart zu entschlüsseln. Dabei stießen sie auf Mutationen, die bisher nicht mit der Krankheit in Verbindung gebracht wurden. Die Forscher hoffen, dass mit diesem Wissen passgenaue Medikamente oder Mechanismen zur Früherkennung entwickelt werden.
Begünstigt werden die Mutationen in der Speisröhre nach Ansicht der Forscher, wenn dort Magensäure hineinfließt. - Die Fälle von Speiseröhren-Krebs haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Die Überlebensrate liegt über eine Dauer von fünf Jahren bei rund 20 Prozent.
Abstract: http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/full/ng.2591.html
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)