26. März 2013

Soziale Isolation führt zu früherem Tod

Wer länger leben will, sollte überlegen, ob er im Alter eine WG gründet.

Englische Forscher haben in einer Studie mit 6.500 Teilnehmern das Thema soziale Isolation und Sterblichkeit untersucht. Wie sie in der Fachzeitschrift "PNAS" schreiben, war das Sterberisiko für Menschen, die kaum Kontakt zu Freunden oder der Familie hatten, um ein Viertel erhöht. Herausgerechnet haben die Forscher dabei Faktoren wie Geschlecht, Bildung, Wohlstand oder Vorerkrankungen.

Dass ältere Menschen ohne soziale Kontakte früher sterben, war bekannt. Gängige These war aber, dass das Gefühl der Einsamkeit die Sterblichkeit erhöht. Das konnten die englischen Forscher widerlegen. Egal ob sozial isolierte Menschen Einsamkeit empfanden oder nicht - ihr Sterberisiko war trotzdem erhöht.

Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse helfen, die Altenhilfe zu verbessern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)