26. März 2013

Migräne ist am Gehirn ablesbar

Starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit - Migräne-Geplagte kennen das.

Ob jemand an Migräne leidet, lässt sich aber offenbar auch dann herausfinden, wenn er gerade gar keine Beschwerden hat. Nämlich an der Anatomie des Gehirns: Forscher der Uni Mailand haben herausgefunden, dass die Hirnrinde bei Migräne-Patienten anders geformt ist und außerdem an bestimmten Stellen dünner als normal - an anderen dafür dicker.

Bisher war nur bekannt, dass das Gehirn bei Migränikern anders arbeitet als bei Gesunden. Bestimmte Mechanismen sorgen bei ihnen dafür, dass sie auf viele Reize besonders sensibel reagieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)