26. März 2013

Polynesien: Ankunft des Menschen brachte viele Vogelarten zur Ausrottung

Mit der Ankunft des Menschen begann auf den Polynesischen Inseln ein Artensterben.

Ein internationales Forscherteam hat die Folgen der menschlichen Besiedlung vor 3.500 Jahren für die Vogelwelt untersucht. Sie schreiben im Fachjournal "PNAS", es seien mehr als 1.000 Vogel-Arten ausgestorben. Besonders betroffen gewesen seien große, flugunfähige Vögel wie der neuseeländische Moa, der bis zu zwei Meter hoch wurde. Auch Arten, die nur auf einzelnen Inseln lebten, seien besonders leicht auszurotten gewesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)