26. März 2013

Neuseeländischer Künstler plant Mahnmal aus Keksen

Ein Grabmal aus 18.000 Plätzchensoldaten soll an die Aufzehrung von Männern und Frauen im Ersten Weltkrieg erinnern.

Dieses ungewöhnliche Denkmal plant der neuseeländische Künstler Kingsley Baird. Gefertigt werden die Figuren in zwölf verschiedenen Formen nach einem Rezept, das im während der beiden Weltkriege in Neuseeland für haltbare Plätzchen verwendet wurde. Sie wurden den Soldaten um die halbe Welt hinterhergeschickt.

Die Figuren sollen zu einem Grabmal aufgeschichtet werden und für deutsche, französische, neuseeländische und australische Soldaten stehen. Sie bekommen jeweils unterschiedliche Helmformen. Außerdem erklärte der Künstler, es werde auch verwundete Figuren geben, denen ein Arm oder ein Bein fehle.

Ab April wird das Mahnmal in einem Kriegsmuseum im französischen Peronne gezeigt. Pünktlich zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs am 14. August 2014 kommt es dann nach Dresden. Besucher können es dann aufessen. Mit der Vergänglichkeit des Denkmals will Baird nach eigener Aussage zeigen, was für eine Verschwendung Krieg ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)