26. März 2013

"Pink stinks" kritisiert Rollenklischees

Wer Geschenke für Mädchen kauft, kommt an Pink nicht vorbei.

"Pinkifizierung" nennen Frauen-Aktivistinnen diesen Trend. Sie sagen: Die Spielwarenindustrie reduziert Jungen nur auf Action, Mädchen nur aufs Schönsein.

Das findet auch Stevie Schmiedel, die Initiatorin von Pink stinks Deutschland. Im Deutschlandradio Kultur warf sie der Spielwarenbranche vor, viel Geld damit zu verdienen, Mädchen an Rollenklischees heranzuführen, die später zu Unzufriedenheit mit dem Körper und Ess-Störungen führen können. Es werde suggeriert, dass Männer per se mächtig seien, Frauen sich dafür aber erst verschönern müssten. Entsetzt ist Stevie Schmiedel auch über das "Barbie Dreamhouse", eine Barbie-Villa in echt, die derzeit auf dem Berliner Alexanderplatz entsteht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)