26. März 2013

Brasiliens Supermärkte verkaufen kein Amazonas-Rindfleisch mehr

Das ist eine gute Nachricht für den Regenwald und damit für das weltweite Klima.

Brasiliens führende Supermärkte wollen in Zukunft nach einem Bericht der Zeitung "Jornal do Brasil" darauf verzichten, Rindfleisch aus dem Regenwald zu verkaufen. Mit der Selbstverpflichtung wollen die 2.800 Läden erreichen, dass der Kahlschlag in der Amazonas-Region gestoppt wird. Nach den Rodungen entstehen auf den Flächen oft Viehfarmen.

Beendet werden soll außerdem die Zusammenarbeit mit Firmen, die gegen Umweltauflagen verstoßen und die ihre Mitarbeiter ausbeuten.

Die Amazonasregion erstreckt sich über neun südamerikanische Staaten. 63 Prozent liegen auf brasilianischem Gebiet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)