27. März 2013
"Die Deutschen könnten genauso gut auch netter zu den Griechen sein."
Das sagt US-Ökonom Adam Posen im Interview mit der Zeitung "Die Welt". Posen arbeitet für das Petersen Institute for International Economics - eine Denkfabrik für Volkswirtschaft. Aus seiner Sicht sind die Forderungen der reichen Länder an die Krisenstaaten zwar nachvollziehbar, gehen aber zu weit. Denn die wirtschaftliche Annäherung unterschiedlicher Volkswirtschaften sei nur bis zu einem gewissen Grad möglich. Posen ist überzeugt: Keine Anstrengung der Welt wird aus Griechenland eine wirtschaftlich starke Region wie zum Beispiel das norditalienische Mailand machen. Deshalb dürfe man auch nicht so viel von den Krisenländern verlangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)