27. März 2013
In Rumäniens Hauptstadt Bukarest soll bald eine sechsspurige Straße durch die Stadt führen - und so den Verkehr entlasten.
Das Projekt ist allerdings umstritten: Viele Bewohner wurden umgesiedelt und etwa 70 denkmalgeschützte Häuser abgerissen - obwohl es teilweise gar keine Genehmigung dafür gab. Jetzt muss auch das letzte verbliebene denkmalgeschützte Bauwerk weichen - die symbolträchtige Matache-Markthalle. Die Stadtverwaltung hat mit dem Abriss angefangen. Laut den Behörden soll die Halle 40 Meter entfernt wieder aufgebaut werden, Nichtregierungsorganisationen bezweifeln das allerdings.
Die Stadt-Autobahn ist der größte Eingriff in die Architektur der Stadt seit 20 Jahren. Geplant war sie schon seit Jahrzehnten. NGOs werfen der Stadtregierung vor, die Bauwerke vor allem deshalb abzureißen, damit Immobilienfirmen neu investieren können.
Hier geht's zu einem Foto der Markthalle.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)