27. März 2013
Bei Armut und Einkommensungleichheit schneidet Deutschland etwas besser ab als der Durchschnitt in der EU.
So meldet es das Statistische Bundesamt. Demnach galten 2010 in Deutschland 15,8 Prozent der Bevölkerung als arm. Im EU-Durchschnitt seien es 1,1 Prozentpunkte mehr.
Der Armutsbegriff ist relativ - er wird in Abhängigkeit von den Einkommen in einer gesamten Bezugsgruppe berechnet. Damit gibt es immer Menschen, die per definitionem arm sind, egal wie reich die betrachtete Gruppe insgesamt ist. Allerdings kann der Anteil dieser Armen schwanken. Und damit sagt der Begriff etwas über die Einkommensspreizung in einer Gesellschaft aus - die berühmte Schere zwischen Arm und Reich.
Am besten abgeschnitten nach diesen Rechnungen haben übrigens Tschechien, die Niederlande und Österreich - am schlechtesten Spanien, Lettland und Bulgarien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)