27. März 2013

Tropfen statt Spritzen gegen allergisches Asthma

Mit dem Frühling kommt für viele auch der Heuschnupfen.

Manchen Allergie-Geplagten hilft dagegen eine Hyposensibilisierung. Dabei wird der Körper mehrere Jahre lang mit einer Überdosis der Allergie auslösenden Substanz konfrontiert. Das Mittel kann vom Arzt mit einer Spritze verabreicht werden, seit einigen Jahren können sich Patienten die Tropfen aber auch selbst unter die Zunge geben.

Unter Medizinern war lange umstritten, ob diese Methode hilft. Forscher aus den USA haben jetzt 63 Studien mit 5.000 Teilnehmern ausgewertet und bewiesen, dass sie das in vielen Fällen tut: Besonders bei Patienten mit Hausstauballergie - bei ihnen waren die Tropfen 40 Prozent erfolgreicher als das Placebo.

In Deutschland kommen die Tropfen schon länger zum Einsatz. In den USA ist dagegen bisher noch kein Mittel zugelassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)