28. März 2013
Manche mögen´s heiß, Schildläuse zum Beispiel.
Einer US-Studie zufolge befallen die Insekten mehr Bäume in wärmeren Stadtteilen als in kühleren. Für ihre Studie untersuchten die Forscher Eichen in einer Stadt in den USA. Dazu wählten sie bewusst Stadtteile mit unterschiedlichen Durchschnittstemperaturen aus. Das Ergebnis: Die Zahl der Schildläuse in den Eichen der wärmeren Bezirke ist bis zu 13 Mal höher gewesen als in den kühleren Regionen.
Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin PLOS ONE schreiben, könnten steigende Temperaturen im Zuge des Klimawandels bei Stadtbäumen den Schädlingsbefall erhöhen. Grund sei die Anpassung der Schädlinge an höhere Temperaturen.
Auch in Deutschland haben Bäume in Innenstädten mit Schädlingen zu kämpfen. Der Klimawandel kommt dabei zumindest einigen der Insekten zugute. Die Umweltschutzorganisation BUND sieht allerdings keine Bedrohung für ganze Baumarten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)