28. März 2013
In vielen Familien ist es Papas Job, den Kindern abends noch eine Geschichte zu erzählen.
Aber: Mama kann es besser. Forscher von der Universität Zentral-Florida in den USA haben untersucht, wie sich Vater und Mutter beim Geschichtenerzählen unterscheiden. Sie haben für ihre Studie im Fachmagazin Sex Roles rund 40 Familien untersucht.
Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass Mütter in ihren Geschichten mehr Gefühle ausdrücken und sie mit mehr Details anreichern. Das helfe den Kindern bei ihrer Entwicklung. Denn das Erzählen mit den Eltern brauchten Kinder, um ihre eigenen Erlebnisse besser einordnen zu können. Dabei gehe es vor allem um schwierige Erfahrungen wie Trauer. Mütter bauten so etwas öfter in ihre Geschichten ein, um anschließend mit dem Kind darüber zu sprechen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)