28. März 2013
Grab ein Loch und du stößt auf Spuren der Römer.
So sagt man es häufig in Köln, weil die Stadt von Römern gegründet wurde und sich an vielen Orten archäologische Spuren finden. Und auch in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens ist es ähnlich.
Für viel Aufregung sorgen deshalb Pläne der Landesregierung, die Archäologie künftig nicht mehr zu fördern. Für das kommende Jahr sind deutliche Einschnitte geplant, ab 2015 soll es laut mehreren Berichten gar kein Geld mehr geben. Dann blieben die Kommunen auf den Kosten sitzen. Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte hat im Internet eine Petition gestartet, um die Regierung umzustimmen. Sie befürchtet: Wenn das Land kein Geld mehr gibt, dann würden viele Bodendenkmäler zerstört, ohne überhaupt dokumentiert worden zu sein. Auch für das Erhalten und das Restaurieren würden dann die Mittel fehlen.
Die Online-Petition findet ihr hier. Mehr Informationen gibt's auch bei "Spiegel online"|http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nrw-streicht-finanzierung-von-archaeologie-und-denkmalpflege-a-891307.html.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)