28. März 2013
In unserer Rubrik "Glasklar" fragen wir heute: Was ist eigentlich "Eugenik"?
Der Begriff wurde erstmals 1883 von dem britischen Naturforscher Sir Francis Galton geprägt und diente als Bezeichnung für die "Lehre von der Verbesserung des Erbgutes". Sie wird auch "Erbgesundheitslehre" oder "Erbhygiene" genannt.
Bei sogenannten eugenischen Maßnahmen versucht man, die - in Anführungsstriche - "guten" Gene einer bestimmten Gruppe von Menschen zu einer größeren Verbreitung zu bringen. Die nachteiligen Erbanlagen, die zum Beispiel Krankheiten auslösen können, sollen zurückgedrängt werden.
Ethisch ist diese Forschung höchst umstritten. Denn im Nationalsozialismus diente sie zur Begründung des Rassenwahns und dem damit verbundenen Massenmord an Millionen Menschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)