28. März 2013
Die Forscher sprechen von der bisher größten Suche nach krebsauslösenden Erbgut-Veränderungen.
Wie sie unter anderem im Fachmagazin "Nature Genetics" schreiben, haben sie die DNA von mehr als 100.000 Patienten mit Brust-, Eierstock- oder Prostatakrebs untersucht. Dabei verglichen sie das Erbgut mit dem von genau so vielen gesunden Menschen.
Am Ende konnten die Forscher 80 Veränderungen identifizieren. Langfristiges Ziel ist es, einen Test zu entwickeln, der das individuelle Krebsrisiko einschätzt. Noch sei es dazu aber zu früh. Denn eine Veränderung bedeute nicht automatisch, dass ein Mensch auch Krebs bekommt. Es hänge vor allem davon ab, wo sich das veränderte Gen befindet.
Brust-, Eierstock- oder Prostatakrebs wird jedes Jahr bei 2,5 Millionen Menschen diagnostiziert. Etwa jeder Dritte stirbt an der Erkrankung.
http://www.nature.com/icogs/
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)