28. März 2013

Studie zeigt: Berühmtheit bleibt

"In Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein."

Der US-amerikanische Künstler Andy Warhol hat mit dieser These Mediengeschichte geschrieben. Er war überzeugt, dass die Unterhaltungsindustrie schnell das Interesse verliert, wenn die sogenannte Aufmerksamkeitsspanne erschöpft ist.

Wissenschaftler aus den USA und Kanada ziehen das jetzt in Zweifel. Sie haben Zeitungsberichte aus mehreren Jahrzehnten ausgewertet. Es zeigte sich, dass über diejenigen, die berühmt waren oder sind, immer wieder berichtet wurde. Als Beispiel nennen sie unter anderem Jamie Foxx, Bill Murray oder Natalie Portman. Die kamen zusammen mit anderen Namen zwischen 2004 und 2009 am häufigsten vor und über sie werde auch heute noch viel geschrieben.

Die Wissenschaftler erklären, kurzfristige Berühmtheit sei eine große Ausnahme. Die Medien hätten ein Interesse, bekannte Namen vorkommen zu lassen - auch das Publikum erwarte das.

Ob in der Untersuchung auch die Geißens, Gina Lisa oder Micaela Schäfer eine Rolle spielten, ist nicht bekannt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)