28. März 2013

Plattfüße nach Reaktorkatastrophe in Fukushima

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte viele schlimme Folgen, eine nicht ganz so dramatische hat sich jetzt gezeigt: Plattfüße bei Kindern.

Das berichtet der Japanische Rundfunk. Lehrer in einer Vorschule in Fukushima City haben das Phänomen bei immer mehr Schülern festgestellt - und zwar bei 40 Prozent der Kinder zwischen drei und fünf Jahren. Das seien dreimal so viele wie vor dem Reaktorunfall. Schuld sei, dass die Kinder seltener draußen sein dürften. Vor der Katastrophe seien sie mindestens eine Stunde am Tag draußen herumgelaufen.

Die Schule erlaubt das draußen Spielen mittlerweile wieder öfter, allerdings nur auf dem Schulhof. Außerhalb des Schulgeländes sei die Strahlen-Belastung immer noch zu stark.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)