28. März 2013

Mobile Fischfarmen sollen Fischhunger stillen

Der Appetit auf Fisch wird immer größer, aber die Meere immer leerer.

Ein Erfinder aus Hawaii will dagegen mit mobilen Fischfarmen kämpfen.

Aquakulturen, in denen Fische im Meer gezüchtet werden, gibt es zwar auch schon jetzt, aber sie liegen direkt an der Küste und belasten das Meer stark, weil sie immer an der gleichen Stelle sind.

Bei der Erfindung von Neil Sims geht es um mobile, kugelförmige Gehege, die im Meer herumtreiben. Dadurch verteilt sich die Verschmutzung durch Fischfutter und Fischkot. Die Kugeln haben einen Durchmesser von 20 Metern - darin sollen bis zu 60.000 Fische gezüchtet werden. Klingt viel, aber nach Angaben des Erfinders sind diese Fischfarmen weitaus artgerechter als herkömmliche Aquakulturen.

Die Zeitschrift "Technology Review" schreibt, die Welt sei dringend auf den Fischnachschub angewiesen. Ein Drittel der Bestände gelten als überfischt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)