28. März 2013
Luxus in der Wissenschaft hier, Sparzwang da.
Der ehemalige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ernst-Ludwig Winnacker, warnt, dass das deutsche Wissenschaftssystems auseinanderbrechen könnte.
Er sagte der "Berliner Zeitung", die Universitäten seien bitterarm, während außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Geld schwämmen. Deshalb fordert Winnacker eine Grundgesetzänderung, die es dem Bund erlaubt, Hochschulen direkt zu fördern. Denn sie seien durch steigende Studentenzahlen und die wachsende weltweite Konkurrenz in großer Bedrängnis. Dabei komme ihnen immer noch die Hauptrolle im Wissenschaftssystem zu.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)