28. März 2013
Ach wie süß!
Nicht nur bei Eisbär Knut sind Zoobesucher in Begeisterungsstürme ausgebrochen - Tierbabys sind ganz generell ziemlich beliebt. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, hat jetzt den Umgang mit Jungtieren in Zoos kritisiert. Er meint: Die Tierparks züchten praktisch unkontrolliert, weil der Nachwuchs erst mal als Besuchermagnet dient. Was dann danach mit den Tieren geschehe, bleibe häufig im Verborgenen. Manche würden unter dubiosen Umständen verkauft und andere sogar getötet, weil die Zoos zu wenig Platz für sie haben.
Der Vize-Präsident des Verbandes Deutscher Zoo-Direktoren, Theo Pagel, bestreitet die Vorwürfe. Er sagte, die Zoos planten vorausschauend und tauschten die Tiere untereinander aus. In Einzelfällen würden aber zum Beispiel Antilopen legal getötet - und zwar dann, wenn sie nicht in ihrer Gruppe bleiben und auch nicht an andere Tierparks vermittelt werden könnten. Das sei jedoch ein Ausnahme und werde den Behörden mitgeteilt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)