28. März 2013
In Deutschland werden Schüler kaum noch nach Geschlecht getrennt unterrichtet.
Ganz anders in Israel. Dort ist die Zahl religiöser Grundschulen, in denen Jungen und Mädchen in verschiedenen Klassenzimmern sitzen, zuletzt gestiegen - und zwar um 40 Prozent in den vergangenen 13 Jahren. Das geht aus einer Studie der religiös-zionistischen Organisation "Ne'emanei Torah Va'Avodah" hervor. Daraus zitiert die Tageszeitung "Haaretz".
Die Untersuchung basiert auf Zahlen des israelischen Bildungsministeriums. Festgestellt haben die Wissenschaftler dabei unter anderem, dass Schulen mit gemischten Klassen einen höheren Jungenanteil haben. Die Forscher vermuten, dass das daran liegt, dass Eltern ihre Töchter für gefährdet halten. Für Jungen gelte gemischter Unterricht dagegen eher als vorteilhaft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)