28. März 2013
Jeder fünfte Mensch auf der Welt hat noch immer keinen Zugang zu Strom.
In den ländlichen Regionen Nepals und Afghanistans sind es sogar zwei Drittel und mehr. Wissenschaftler aus Schweden haben analysiert, dass diesen beiden Ländern am besten Kleinwasserkraftwerke helfen könnten. Einer von ihnen sagte dem Internet-Portal "SciDev.net", diese hätten aus mehreren Blickwinkeln Vorteile gegenüber anderen Stromquellen wie Solaranlagen. Die Mini-Kraftwerke erzeugen typischerweise eine Leistung von 25 und 50 Kilowatt - große Kraftwerke an Stauseen schaffen Hunderte bis Tausende Megawatt.
Laut dem Bericht ist Nepal auf einem guten Weg, weil es die Mini-Wasserkraftwerke bereits einsetzt. Afghanistan habe dagegen in der Vergangenheit teure Diesel-Generatoren gekauft, die inzwischen oft kaputt seien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)