30. März 2013
In China wird die Öffentlichkeit unzureichend über Schadstoffwerte informiert.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zweier Umweltorganisationen. Demnach veröffentlichen die meisten Städte so gut wie keine Umwelt-Daten.
Dabei geht es neben den Schadstoffwerten auch um Informationen über Sanktionen gegen Umweltsünder. Jede dritte überprüfte Stadt habe im vergangenen Jahr sogar noch weniger Informationen veröffentlicht als im Jahr 2011. Bei den Städten mit der geringsten Transparenz handelt es sich ausnahmslos um Zentren der Kohle- und Schwerindustrie. Die lokalen Behörden wollen dort offenbar lukrative Firmen davor schützen, als Umweltsünder bezeichnet zu werden.
Mehr als 20 chinesische Umweltorganisationen haben jetzt in einer gemeinsamen Stellungnahme gefordert, dass die Städte ihre Informationspolitik ändern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)