2. April 2013
Dichter Smog über Shanghai und Peking, Atemschutzmasken sind ausverkauft, Kinder dürfen nicht mehr zu Schule gehen: Die Chinesen leiden unter extremer Luftverschmutzung.
Sie leiden aber nicht nur darunter, sie sterben auch daran. Die "New York Times" berichtet über eine internationale Vergleichsstudie. Sie hat ergeben, dass vergiftete Luft im Jahr 2010 etwa 1,2 Millionen Chinesen das Leben gekostet hat. Damit sei Smog der viertgrößte Risikofaktor für einen frühen Tod. Gefährlicher seien nur Unterernährung, Bluthochdruck und Rauchen.
Die Studie über Krankheiten auf der ganzen Welt war schon im Dezember erschienen. An ihr hat sich auch eine US-Gesundheitsorganisation beteiligt. Die hat sich nun nach eigenen Angaben dazu entschlossen, die Ergebnisse einzelner Länder gesondert zu veröffentlichen - darunter neben China auch Indien. Damit will die Organisation die Politiker in diesen Ländern auf das Problem der Luftverschmutzung aufmerksam machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)