2. April 2013
Köln wurde von den alten Römern gegründet - das private Städtchen Cayalá in Guatemala von einer Familie, die durch Zuckerplantagen reich geworden ist.
Das Besondere an Cayalá: Die gleichnamige Firma der Besitzer organisiert alles - von der privaten Polizei bis zur Müllabfuhr. Es gelten die Regeln des Unternehmens. Dazu gehören auch für Guatemala ungewöhnliche Dinge wie Bußgelder für Falschparker.
Cayalá war ursprünglich ein hermetisch abgeriegeltes Villenviertel. Solche Siedlungen gibt es im ehemaligen Bürgerkriegsland Guatemala häufig. Die Kriminalität ist hoch, pro Tag gibt es 18 Morde. Nach und nach soll das private Städtchen eine größere soziale Mischung bekommen - es ist schon jetzt öffentlich zugänglich.
Der Ort mit zur Zeit etwa 1.500 Einwohnern soll wachsen, dazu werden gerade günstigere Wohnungen fertiggestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)