2. April 2013

Straßenschäden sollen per Laser aufgespürt werden

Das orangefarbene Baustellenfahrzeug mit dem Schild "Messfahrt" sucht auf der Autobahn nach Schlaglöchern, Spurrillen oder Buckeln.

Bisher funktionierte das über Videokameras. Die Straße wird gefilmt und die Videos werden analysiert. In Zukunft sollen Laser das Verfahren schneller, genauer und billiger machen. Eine neue Technik des Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Freiburg ist jetzt offiziell zugelassen worden. Dabei wird ein Lasergerät in der Größe eines Schuhkartons an einem Träger hinten am Messwagen befestigt. Der Laser scannt dann aus drei Metern Höhe die Straße - das soll auch bei bis zu 100 km/h noch funktionieren.

Die Forscher sind sicher, dass sich ihr Straßenlaser gut verkauft. In Deutschland gebe es mehr als 600.000 Kilometer Straße - so viel wie einmal zum Mond und zurück.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)