3. April 2013
Das ausgestorbene Mammut wieder aufleben lassen, den Ertrag von Getreide steigern, Fleisch ohne Tiere erzeugen: All das erhofft man sich von der synthetischen Biologie.
Dieser Zweig der Biologie geht noch weiter als die Gentechnik: Nicht nur einzelne Gene sollen hier verändert werden, sondern komplette biologische Systeme sollen künstlich erschaffen werden. Schon heute arbeiten Wissenschaftler daran, die Arbeit wird mit Milliardensummen unterstützt.
Forscher rund um den New Yorker Ökologen Kent Redford fordern deshalb, dass mehr über die Chancen und Risiken der synthetischen Biologie geredet wird. Im Fachjournal "PLoS Biology" (DOI: 10.1371/journal.pbio.1001530) werfen sie verschiedene Fragen auf, etwa, was noch natürlich ist, wenn synthetische Arten Teil des Ökosystems werden.
In Cambridge wird in der kommenden Woche eine erste Konferenz dazu stattfinden. Denn die Wissenschaftler sind sich einig, dass die synthetische Biologie das Leben auf der Erde nachhaltig verändern könnte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)