3. April 2013
In der Rubrik "Glasklar" fragen wir uns passend zum Tagesthema: Was ist eigentlich eine Kältekompressionsmaschine?
So ausgefallen der Name klingen mag, viele werden eine solche Maschine wohl in ihrer Küche haben. Es handelt sich dabei nämlich um das Prinzip, nach dem handelsübliche Kühlschränke funktionieren. Dabei wird der Effekt ausgenutzt, dass durch Verdampfung Abkühlung entsteht.
Ein Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf wird zunächst mit Druck verflüssigt. Dabei gibt es Wärme ab. Auf der anderen Seite des Kreislaufs - dort, wo die Kühlung erwünscht ist - wird der Druck verringert, sodass das Kühlmittel wieder verdampfen kann. Zum Verdampfen braucht es Energie, und die nimmt es sich als Wärme aus der Umgebung - es wird also kälter im Kühlraum. Danach kann das Kältemittel wieder komprimiert und verflüssigt werden. Dieser Kreislauf funktioniert, solange der Kompressor seine Arbeit macht.
Die früher häufig als Kühlmittel genutzten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) schädigen die Ozonschicht und werden deshalb heute nicht mehr verwendet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)