3. April 2013
Und passend zum Tagesthema "Kälte macht erfinderisch" schauen wir uns die Herkunft des Wortes "kalt" an.
Das Adjektiv stammt von einem Verb ab, das im Altenglischen als "calan" und im Altisländischen als "kala" für "abkühlen, frieren" stand. Im Zusammenhang dazu steht auch das deutsche "kühl". Gemeinsam mit anderen indogermanischen Wörtern - wie zum Beispiel das lateinische "gelare" für gefrieren - geht die Wortgruppe vermutlich auf die indogermanische Wurzel "gel" zurück - die bedeutet "sich ballen" oder "klumpig werden".
Die Ableitung "Kälte" gibt es schon im Mittel- und Althochdeutschen, als "kelte" (mit e) beziehungsweise "chalti".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)