3. April 2013

Zeitungskrise: Harte Zeiten auch für Karikaturisten

Die "Financial Times Deutschland" hat es nicht überlebt, die "Frankfurter Rundschau" stand auf der Kippe - die Folgen der Zeitungskrise sind in Deutschland deutlich zu spüren.

Bei den Tageszeitungen, die weiterhin erscheinen, sinken die Auflagen deutlich. Das hat Auswirkungen auf die Beschäftigten: auf die Redakteure, aber auch auf die Karikaturisten. Sie wollen mit polarisierenden Zeichnungen Leser anregen, und auch ein bisschen provozieren.

Doch wie die "taz" schreibt, haben durch die Krise viele Zeichner eine Schere im Kopf und zeichnen nur noch das, was keinem weh tut, nur um gedruckt zu werden. Heikle Themen wie Alkholismus und Obdachlosigkeit würden kaum noch behandelt. Die "taz" schreibt weiter, dass sich das Niveau der politischen Karikatur im Sinkflug bewege.

Der Druck auf die Karikaturisten nehme auch deshalb zu, weil immer mehr Mantelredaktionen zusammengelegt würden und damit die Zahl der Druckplätze für ihre Werke kleiner werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)