3. April 2013
Im Chinesischen gibt es allein sechs verschiedene Arten, Vokale auszusprechen. Das ist kompliziert, bereitet das Gehirn aber nicht nur aufs Sprechen, sondern auch aufs Musizieren vor.
In vielen Ländern in Asien oder Afrika gibt es Sprachen, in denen Vokale unterschiedliche Bedeutungen haben, je nachdem wie sie ausgesprochen werden. Im Englischen und im Deutschen dagegen haben die Vokale keine unterschiedlichen Tonhöhen - sie sind flach. Wie Forscher nun im Fachmagazin "PLOS One" schreiben, kann das Gehirn von Menschen, die mit einer Tonsprache aufgewachsen sind, schneller und präziser die Veränderungen von Musik erfassen - und so zum Beispiel einfacher Töne erkennen. Instrumente ließen sich dadurch leichter lernen.
Die kanadischen Wissenschaftler hatten insgesamt 54 Personen getestet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)