3. April 2013
Die Sonne schickt uns Sonnenwinde und Sonnenstürme.
Das sind elektrisch geladene Teilchen. Wenn die in die Erdatmosphäre eindringen, entstehen zum einen Polarlichter, zum anderen können aber wegen der Ladung auch Handynetze, Funksysteme und Satelliten gestört werden.
Chinesische Forscher haben jetzt untersucht, welche Teile der Erde besonders stark von solchen Sonnenwinden betroffen sind. Im Fachmagazin "Sciene" schreiben sie, besonders dicht seien die Magnetfelder über den Polkappen - also über dem Nordpol und dem Südpol. Dort laufen die Magnetlinien der Erde zusammen - und so wird der Teilchenstrom des Sonnenwindes dort gebündelt. Die Forscher untersuchten erstmals, wie sich die Magnetfelder verhalten - auch im Zusammenspiel mit dem Wetter und der Sonne.
Wissenschaftler fordern immer wieder, die Sonnenstürme besser zu erforschen. Starke Stürme kommen zwar nur alle 100 bis 200 Jahre vor, allerdings könnten sie nach Einschätzungen der Forscher möglicherweise durch die Ladung ganze Mobilfunknetze oder auch Kraftwerke lahmlegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)