3. April 2013

Erfolg von Harlem Shake war geplant und bediente finanzielle Interessen

Harlem-Shake-Videos - also Internetvideos mit Zappel-Tanz - sind ein Beispiel dafür, wie weit und wie schnell sich Videos im Netz verbreiten.

Der Social Media Watchblog schreibt, es sei ein Mythos, dass sich das Phänomen spontan ausgebreitet habe und dass es dabei nicht um finanzielle Interessen gehe. Der Watchblog hat einen Artikel des Technolgie-Pioniers Kevin Ashton übersetzt. Ihm zufolge wurden die ersten Harlem-Shake-Videos gezielt von Firmen platziert, die verschiedene Kanäle auf Youtube betreiben. Diese hätten auch dafür gesorgt, dass es am Anfang die nötigen Zugriffe gab. Profitiert - auch finanziell - hätten am Ende diese Firmen und außerdem Google und Warner Bros, die die weltweiten Vertriebsrechte für die Aufnahmen haben. Das Fazit: Auch wenn sich die Technolgie geändert habe - das Geld fließe immernoch in die selbe Richtung, nämlich zu den Schöpfern von Verträgen und nicht zu den Schöpfern von Inhalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)