3. April 2013

Forscher entwickeln Sensor, der das Landen von Hubschraubern leichter macht

Bei starkem Schneefall einen Hubschrauber zu landen ist schwierig:

Der Rotoren-Wind wirbelt den Schnee auf und der legt sich wie eine Glocke um den Hubschrauber. Der Pilot sieht nichts mehr und weiß nicht, in welchem Abstand der Boden ist. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg haben einen Sensor entwickelt, der in solchen Fällen helfen kann. Das Radar-Modul arbeitet mit Wellen, die Schnee, Staub und Nebel durchdringen. Der Sensor erkennt also den Abstand des Hubschraubers zum Boden und misst, in welche Richtung er sich bewegt. Das soll dem Piloten beim Landen helfen.

Die Forscher meinen, ihr Sensor könne auch in anderen Gebieten zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei Verkehrskontrollen oder in der Logistik.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)