3. April 2013
In vielen Ländern läuft ohne ein bisschen Schmiergeld gar nichts. Besonders in Arztpraxen oder Krankenhäusern sind rübergeschobene Scheinchen an der Tagesordnung.
So ist es auch in Ungarn. Die Zeitung "Népszabadság" schreibt, die Ärzte sähen das Schmiergeld als normale Aufstockung für ihr recht niedriges Einkommen. Experten schätzten, dass bis zu 100 bis 300 Millionen Euro auf diese Weise von Patienten gezahlt werden. Aber, schreibt die Zeitung, zuletzt sei die Summe stark gesunken - Schuld daran sei aller Wahrscheinlichkeit nach die Finanzkrise.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)