3. April 2013

Kohlekraftwerke laut Greenpeace für tausende Todesfälle verantwortlich

Kohlekraftwerke sind umweltschädlich.

Das ist bekannt und schockiert nur noch wenige. Greenpeace hat durch eine Studie errechnen lassen, was das statistisch bedeutet.

Die Schadstoffe der 67 größten Kohlekraftwerke Deutschlands führen demnach in ganz Europa zu Gesundheitsschäden, die laut Statistik einen Verlust von 33.000 Lebensjahren ausmachen. Greenpeace geht davon aus, dass das etwa 3.100 vorzeitigen Todesfällen durch Kraftwerks-Schadstoffe entspricht. Die schädlichsten Kohlekraftwerke stehen der Studie zufolge in Niederaußem im Rheinland und in Jänschwalde in Brandenburg.

Eine Hochrechnung aus den USA geht noch weiter. Der NASA-Wissenschaftler James Hansen hat errechnet, dass die Atomkraft weltweit fast zwei Millionen Leben gerettet hat. Nämlich dadurch, dass durch Atomkraftwerke bereits 64 Gigatonnen Treibhausgase eingespart wurden. Die Luftverschmutzung durch Kohle, Öl und Gas habe durch die Atomkraft deutlich abgenommen.

Hansen geht heute in Rente, er eckt durch seine Haltung sowohl bei Umweltverbänden als auch bei der US-Regierung an.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)