4. April 2013
Am 4. April 1968, heute vor 45 Jahren, wurde der US-Bürgerrechtler und Pfarrer Martin Luther King erschossen.
Er stand am frühen Abend auf seinem Hotelbalkon in Memphis und sprach mit Bekannten unten auf dem Parkplatz, als ihn die Kugel traf. Noch am Abend zuvor hatte King in einer Rede gesagt: "Ich habe das gelobte Land gesehen. Vielleicht werde ich nicht mit euch dorthin gelangen. Aber ich will, dass ihr wisst, unser Volk wird ins gelobte Land gelangen." Seine friedlichen Proteste hatten zwar 1964 zur gesetzlichen Aufhebung der Rassentrennung geführt, in der amerikanischen Gesellschaft war Rassismus aber noch weit verbreitet.
Der Attentäter, James Earl Ray, wurde zwei Monate nach der Tat in London gefasst. Er war ein polizeibekannter Gewalttäter und Rassist. Ein US-Gericht verurteilte ihn zu 99 Jahren Haft. 1998 starb er im Gefängnis.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)