4. April 2013
Es wäre nicht das erste Mal, dass kulturelle Gegenstände fremder Völker unrechtmäßig das Land verlassen haben.
Aktuell geht es um 70 Masken des nordamerikanischen Indianerstamms der Hopi. Sie sollen Ende kommender Woche ab einem Erstgebot von 50.000 Euro in einem Pariser Auktionshaus versteigert werden. Laut Katalog hat sie ein "Amateur mit sicherem Geschmack" gesammelt.
Doch damit ist der Kulturdirektor des Stammes nicht einverstanden. In einem Brief an das Auktionshaus erklärte er, für die Hopi seien die Masken heilig. Er fordert, die Versteigerung der rituellen Masken zu stoppen und sie an die Hopi zurückzugeben.
Die etwa 18.000 Hopi leben verteilt über ein Dutzend Dörfer im Nordosten des US-Bundesstaats Arizona.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)