4. April 2013

"SZ": Diskussion über Richtlinien für Gentests

Will ich wissen, ob meine Gene das Risiko für Krankheiten bergen?

Eine neue Ärzte-Richtlinie aus den USA sieht vor, dass bei Gentests künftig 57 Gene sequenziert werden - und zwar routinemäßig, auch wenn sie nichts mit dem eigentlichen Grund für den Gentest zu tun haben. Der Patient soll diese Ergebnisse auf jeden Fall erfahren - auch wenn er es gar nicht wissen will oder noch ein Kind ist. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, diskutieren derzeit auch deutsche Organisationen über Gentest-Richtlinien. Bei uns sei es undenkbar, dass sich Patienten nicht dagegen wehren könnten, das Ergebnis zu erfahren. Ebenso kritisch sehen die befragten Genetiker weitreichende Gentests bei Kindern. Und eins dürfe man nicht ohnehin nicht vergessen, meint die "SZ": So eindeutig stehe nicht in den Genen, wie sicher jemand zum Beispiel einmal Krebs bekommt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)