4. April 2013
Wer eine vier würfelt, wird überprüft.
Für die Mitarbeiter von "Hollister" ist das kein lustiges Spiel, sondern Ernst. Zwischen der Modekette und ihrem Frankfurter Betriebsrat gibt es Streit über die Arbeitsbedingungen.
Vor dem Landesarbeitsgericht Hessen haben sich beide jetzt zumindest in einem Punkt vorläufig geeinigt: In Frankfurt werden nicht mehr Taschen aller Hollister-Mitarbeiter kontrolliert, sondern nur noch nach dem Würfelprinzip.
Eine endgültige Vereinbarung soll es Anfang Mai geben. Darin will der Betriebsrat außerdem erreichen, dass die Mitarbeiter nicht mehr permanent videoüberwacht werden.
Die gelockerten Regeln gelten allerdings nicht für die anderen 16 Filialen in Deutschland, denn dort gibt es bisher keine Betriebsräte. Nach Angaben von Verdi haben die Mitarbeiter Angst, dass ihre Verträge nicht verlängert werden, wenn sie sich zusammenschließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)