5. April 2013

Gute Nachricht: Korallen erholen sich schneller als gedacht

Diese Nachricht kann all denen Hoffnung machen, die gern schnorcheln oder tauchen.

Denn Korallen erholen sich vielleicht doch schneller als gedacht. Forscher haben das Scott-Riff an der Westküste Australiens untersucht, dort waren 1998 in einigen Teilen 90 Prozent der Korallen abgestorben. Auslöser war eine Hitzeperiode. Das Wasser war den Korallen zu warm geworden. Zurück blieben graue Steinskelette.

Nach zwölf Jahren war aber fast die Hälfte der Nesseltiere wieder nachgewachsen, schneller als die Forscher es erwartet hatten. Sie gingen eigentlich davon aus, dass das tote Riff von benachbarten Korallenlarven besiedelt werden muss. Doch das Scott-Riff liegt isoliert und deshalb könnte ein anderer Faktor dazugekommen sein: Vielleicht halfen pflanzenfressende Fische bei der Besiedlung, denn die hatten sich in der untersuchten Zeit stark vermehrt.

Die Studie ist im Fachmagazin "Science" nachzulesen. (DOI: 10.1126/science.1232310)

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)