5. April 2013
Sydney ist stolz auf seine Toleranz gegenüber Homosexuellen.
Deshalb wollen die Bewohner einen regenbogenfarbenen Fußgängerübergang unbedingt behalten. Den Behörden wird es aber offenbar zu bunt.
Der Regenbogen war im Februar zur schwul-lesbischen Parade "Mardi Gras" an einer Fußgängerampel auf den Asphalt gemalt worden - mit offizieller Erlaubnis. Er sollte einen Monat lang bleiben und dann entfernt werden. Jetzt, da das Datum näher rückt, kommt Protest aus der Bevölkerung. Laut einem Lokalpolitiker ist der Fußgängerübergang zu einer Touristenattraktion avanciert.
Die Stadtregierung will den Regenbogen trotzdem entfernen. Er sei zu einem Sicherheitsrisiko geworden: Zu viele Menschen hätten sich an der Straßenkreuzung auf den Boden gelegt, um Fotos zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)