5. April 2013
Island hat mehr hochexplosive Vulkane als gedacht.
Forscher der US-amerikanischen Lancaster University haben herausgefunden, dass einige Vulkane Islands, die eigentlich als nicht ganz so gefährlich eingestuft wurden, wahre Pulverfässer sind.
Die Wissenschaftler untersuchten Bimsstein und Lava aus alten Eruptionen und stellten fest: das Magma einiger Vulkane enthält erstaunlich viel Wasser und viele Gase. Weil diese Gase sich stark ausdehnten, wenn sie an die Oberfläche gelangen, schäumt das geschmolzene Gestein mehr als sonst und schießt mit hohem Druck aus dem Vulkan.
Extreme Vulkanausbrüche wie der des Eyafjallajökull 2010, durch den der komplette Luftverkehr in Europa lahmgelegt wurde, könnten also in Zukunft wieder passieren.
Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Magazin "Geology".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)