5. April 2013
Ausländerfeindlichkeit sorgt nicht dafür, dass sich Zuwanderer schlechter fühlen als Einheimische.
Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Luxemburg. Sie befragten 32.000 Migranten und 164.000 Einheimische in 30 europäischen Ländern und verglichen das subjektive Wohlbefinden beider Gruppen.
In Ländern, in denen die Ausländerfeindlichkeit als besonders hoch eingestuft wurde, schätzten die Einwanderer ihr Wohlbefinden nur um zwei Prozent niedriger ein, als die Einheimischen. Waren die Migranten allerdings arbeitslos oder krank, waren sie im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung deutlich unzufriedener mit ihrem Leben.
Die Wissenschaftler ziehen den Schluss, dass Ausländerfeindlichkeit sich negativ auf die gesamte Bevölkerung auswirkt und deshalb keine Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen auszumachen sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)