5. April 2013

Smartphone-App kann Muttermilch pasteurisieren

Was Apps nicht alles können...

Das Magazin "New Scientist" berichtet über eine, mit der Muttermilch pasteurisiert werden kann. Sie soll vor allem kleinen Milchbanken in Entwicklungs- und Schwellenländern helfen.

In Südafrika zum Beispiel, wo die HIV-Rate relativ hoch ist, wollen viele infizierte Mütter ihre Kinder nicht stillen - aus Angst, dass sie ihr Kind anstecken könnten. Eine Lösung sind Milchbanken. Von denen gibt es aber immer weniger, weil die Technik teuer ist.

Forscher der Universität in Seattle haben deshalb eine App entwickelt, mit der kleinere Mengen von Milch pasteurisiert werden können. Dafür braucht man nur ein paar Behälter und ein Wasserbad, das durch Gas oder Strom erhitzt wird. Ein Sensor übermittelt via Bluetooth die passende Temperatur an ein Smarthphone. Der Nutzer weiß also, wann er die Milch ins Wasser stellen muss und wann sie abgekocht ist.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)