8. April 2013

Singapur geht gegen Urinieren in Aufzügen vor

Singapur gilt als sauberkeitsfanatisch:

Auf der Straße Kaugummi zu kauen oder auf einer öffentlichen Toilette nicht abzuspülen, kann richtig teuer werden. Mit einer neuen Art von Strafe will der Stadtstaat jetzt ein weiteres Ärgernis ausmerzen: das Pinkeln in Aufzügen. Wie die Zeitung "Sunday Times" berichtet, hat der Stadtrat eines Vorortes erstmals Bilder einer Frau veröffentlicht, die beim Urinieren ertappt wurde. Sie hockt mit runtergelassener Hose in einem Lift. Diesmal sei die Übeltäterin noch unkenntlich gemacht worden. Künftige Täter könnten deutlich gezeigt werden, lautet die Warnung.

Wer sich in Singapur beim Urinieren in der Öffentlichkeit erwischen lässt, muss rund 90 Euro Strafe zahlen. Rauchen in zigarettenfreien Zonen kostet sogar 120 Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)