8. April 2013
Sechs Tote, 21 Erkrankte und rund 530 Menschen, die Kontakt mit ihnen hatten.
Noch scheint der Ausbruch der neuen Vogelgrippe-Form in China überschaubar - und die chinesischen Behörden verbreiten Optimismus, dass das auch so bleibt. Eine hochrangige Vertreterin der nationalen Gesundheitsbehörde sagte der Nachrichtenagentur Reuters, ihr Land sei zuversichtlich, das Virus H7N9 kontrollieren zu können. Um eine Epidemie zu verhindern, würden potenziell infizierte Menschen genau beobachtet und zehntausende Vögel gekeult.
Lob kam auch von der Weltgesundheitsorganisation: Die Bemühungen der Chinesen seien beeindruckend, und bisher gebe es keine Hinweise, dass das neue Virus von Mensch zu Mensch übertragen werde.
Es gibt allerdings auch kritische Stimmen: In den vergangenen Tagen hatten Internetnutzer sich gefragt, warum die chinesische Regierung den Ausbruch der H7N9-Grippe erst jetzt öffentlich gemacht hat. Die ersten Fälle stammten von Anfang Februar. Vor zehn Jahren hatte China den Ausbruch der Atemwegserkrankung SARS zunächst geheim gehalten. Etwa 1.000 Menschen starben daran.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)