8. April 2013

Weniger Schadstoffe im Bier

In deutsches Bier darf dank des Reinheitsgebots nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe.

Trotzdem fand man bei einem Test vor drei Jahren Schwermetalle wie Arsen, das durch einen Filterhilfsstoff ins Bier gelangt. Deswegen wurden regelmäßige Untersuchungen eingeführt. Ein Münchner Forscher stellte auf einer Konferenz in den USA die neuesten Analyse-Ergebnisse bei rund 150 Biersorten vor. Demnach sinken die Werte für Arsen seit drei Jahren. Der Wert liege zwar immer noch über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation für Trinkwasser. Viele Länder überschritten diese Schwelle jedoch bei Wasser, so der Forscher. Bei Bier gebe es ohnehin keinen offiziellen Grenzwert. Außerdem sei bei Biertrinkern die Gefahr einer Vergiftung durch Alkohol viel größer.

Nach Angaben des Bayerischen Brauerbunds liegen andere Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium unter den Richtwerten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)