8. April 2013
Der Winter war lang und hart.
Die Ausbreitung der giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners dürfte das aber nicht eindämmen.
Das Julius-Kühn-Institut in Braunschweig - einer öffentlichen Forschungseinrichtung für Landwirtschaft - erklärt, dass die Minusgrade die Population nicht geschädigt haben.
Den Wissenschaftlern zufolge haben sich die Raupen in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebreitet. Mittlerweile seien zwölf Bundesländer betroffen.
Nötig sei es, möglichst früh gegen die Schädlinge vorzugehen - notfalls auch mit Pestiziden.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben feine Gifthärchen, die schwerste Reaktionen bis zum allergischen Schock auslösen können. Außerdem sind die Raupen extrem gefräßig und können Eichen schädigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)